Zwei Polepositions und Streckenrekord für Allied-Racing

Das Doppel-Renn-Wochenende mit NLS/VLN 2 und 3 begann mit einem folgenträchtigen Unfall bei den Freitagstests, bei dem Nicolaj Möller-Madsen den Mechanikern eine Lange Nacht zur Instandsetzung bescherte.

Repariert und perfekt vorbereitet ging der von Möller-Madsen pilotierte Porsche 718 Cayman GT4 ins 90-minütige Qualifying, aus welchem dieser aus der letzten Runde als Polesetter hervorging und einen neuen Streckenrekord mit einer Rundenzeit von 8:38.175 für die SP10 Klasse aufstellte.
Den Start fuhr dann Jan Kasperlik, der nach einer turbulenten Startphase das Auto auf Rang 4 in der SP10 Wertung an seinen dänischen Teamkollegen übergab.

Ausgelöst durch eine Ölspur kam es erneut zu einer Kollision und den damit verbundenen Ausfall in Runde 12.

Bereits am Folgetag hatte das Allied-Racing Team mit NLS/VLN 3 Gelegenheit erneut mit Leistung zu glänzen, welches eindrucksvoll mit einer weiteren Poleposition durch den schnellen Dänen gelang.

Beim sonntäglichen Lauf ergänzte Jörg Viebahn das Cockpit von Möller-Madsen, der auch den Start fuhr und anfänglich die aussichtsreiche Startposition behaupten konnte, bis es in der NGK Schikane  zur Kollision kam, die den Allied-Racing Porsche auf die hinteren Plätze verwies.

Mit Konstanz und sehr schnellen Rundenzeiten eroberte das Duo des bayrischen Rennstalls viele Positionen zurück und rollte letztendlich auf der Podiumsposition 3 über die Ziellinie.

Die Freude über die sehenswerte Aufholjagd währte allerdings nur kurz, da nachträgliche Zeitstrafen das Ergebnis negativ korrigierten und nur noch Rang 5 in den Ergebnislisten aufgenommen wurde.

Trotz der Rückschläge reiste das motivierte Team aber voller Zufriedenheit ab, wohlweislich, dass
die Leistungsfähigkeit absolut gegeben ist und es nur noch etwas günstigere Rennverläufe benötigt, um im Ranking ganz oben zu stehen.

Foto: Dirk Pommert / Gruppe C Photography