Erfolgswochenende mit Doppelsieg, Meisterschaftsführung und 24H Debüt.

Das letzte Septemberwochenende stellte das Allied-Racing Team vor eine anspruchsvolle Aufgabe, die es vorweggenommen sehr erfolgreich gemeistert hat. Die Mannschaft feierte seine Premiere beim 24H Rennen am Nürburgring und nahm zeitgleich bei der GT4 European Series in Zandvoort teil.

In der „ Grünen Hölle „ griffen Dennis Fetzer, Ricardo van der Ende, Luca-Sandro Trefz und Nicolaj Möller-Madsen für Allied-Racing ins Lenkrad. Am Qualifying 1 konnte nur sporadisch teilgenommen werden, da der Allied-Cayman nach einem unverschuldeten Unfall repariert werden mußte. Insgesamt konnte man den 2. Startplatz als Schadensbegrenzung bewerten.

Die 48. Auflage des 24H Klassikers wurde dann maßgeblich vom berühmten Eifelwetter geprägt, welches sich in Form von starken Regenschauern präsentierte, die sogar zu einer nächtlichen Unterbrechung des Rennens führten.

Das Allied-Team kämpfte sich Platz um Platz nach vorn, wurde aber erneut durch einen auffahrenden GT3 Boliden aufgehalten. Ein auf dieser Kollision bedingter Felgenschaden verursachte einen außerplanmäßigen Boxenstopp, der im Nachgang das Endergebnis beeinflussen sollte.

Nach zwischenzeitlicher Klassen-Führung, fuhr der Pirelli-bereifte Allied-Porsche Cayman GT4 mit nicht einmal 2 Minuten Rückstand auf den Sieger über die Ziellinie.

Chef-Ingenieur Christian Schmidt-Gogler nach dem Rennen: “ Ein tolles Ergebnis für das gesamte Team, gerade wenn man bedenkt, dass es unser erstes 24H Rennen war und der knappe Rückstand allein durch den unfallbedingten Boxenstopp hätte eliminiert werden können. Wir reisen trotzdem sehr zufrieden ab und freuen uns auch über die Erfolge der Kollegen in Zandvoort“.

Im niederländischen Zandvoort kämpften parallel die Fahrerpaarungen Bastian Buus/Jan Kasperlik und Nicolaj Möller-Madsen/Jörg Viebahn um wichtige Punkte in der GT4 European Series 2020.

Jan Kasperlik eroberte die Poleposition in der Pro-Am Klasse, was bezogen auf das gesamte Starterfeld Position 4 bedeutete. Nach einem guten Start, sehenswerten Überholmanövern sowie perfekter Boxenstopp-Strategie, ging Bastian Buus nach dem Fahrerwechsel direkt in Führung und baute den Vorsprung Runde für Runde aus. Durch eine Safetycar Phase zum Rennende, schmolz der Abstand zum Verfolgerfeld, aber der Allied-Junior meisterte den Restart mit Bravur und fuhr den Gesamtsieg sicher nach Hause.
Teamkollege Jörg Viebahn übergab das Auto beim Fahrerwechsel an Nicolaj Möller-Madsen auf Rang 10, woraufhin der schnelle Däne 7 Plätze gut machte und mit Platz 3 bis auf das Podium vorfuhr.

Ähnlich erfolgreich lief es im 2. Wertungslauf für das Allied-Racing Team.
Bastian Buus und Jan Kasperlik fuhren von der Poleposition startend einen klaren Start-Ziel-Sieg ein.
Nicolaj Möller-Madsen wechselte das Cockpit mit Jörg Viebahn auf Rang 3 liegend, welchen der Routinier auch erfolgreich verteidigen konnte aber in der letzten Runde auf P6 zurückfiel.

Nach diesem hervorragenden Wochenende führen die beiden Allied-Racing Porsche die Tabelle der Pro-Am Kategorie mit Position 1 und 2 an und liegen in der Teamwertung auf Platz 2.

Jan Kasperlik: “ Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team, was hier in Zandvoort und parallel am Nürburgring einen mega Job geleistet hat. Wir müssen uns jetzt weiter fokussieren und die 4 Wertungen die wir in verschiedenen Serien anführen, möglichst weiter ausbauen und bis Saisonende halten“.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für den Rennstall aus Huglfing weiter zur 3. Runde der ADAC GT4 Germany, die auf der Berg- und Tal-Bahn Sachsenring ausgetragen wird.

 

Bilder: Gruppe C Photography + GT4 Euro Series + Chris Schotanus