Nun liegt auch das fünfte und somit vorletzte Rennwochenende der diesjährigen GT4 European Series hinter uns!

Unser Team wurde bereits nach der Ankunft auf das Wetter am Wochenende vorbereitet: Strömender Regen beim Aufbau und Sonne als alles fertig war…
Auch für unsere Fahrer gab es dann beim üblichen Donnerstagstest einige Schwierigkeiten mit dem Wetter –  trotzdem eine gute Möglichkeit, um Feinheiten am Setup der Fahrzeuge zu ändern.

Im freien Training erreichten Jan Kasperlik und Nicolas Schöll mit der #22 bereits P1 in ihrer Klasse (ProAm), auch Constantin Schöll und Benjamin Mazatis machten gute Fortschritte.

Im Qualifying 1 am Samstagmorgen brachte Nicolas Schöll Auto #22 auf P13, Benjamin Mazatis die #21 auf P23 (Startposition für Rennen 1).

Für den Start von Rennen 2 am Sonntag erreichte Jan Kasperlik (#22) P10, Constantin Schöll auf der #21 fuhr auf P22.

Im ersten Rennen, welches aus Wettersicht sehr durchwachsen war, erreichten Jan Kasperlik und Nicolas Schöll (#22) P4 in der ProAm und P14 gesamt.
Die #21 (Constantin Schöll / Benjamin Mazatis) erreichte P8 in ProAm und P19 gesamt.
Unser Team leistete direkt nach Ende des Parc Fermé bemerkenswerte Arbeit und schraubte bis spät Abends – um für Rennen 2 noch besser gewappnet zu sein.

Doch leider stellte sich schon beim Start des zweiten Rennens am Sonntag heraus, dass auch Teamarbeit, gutes Setup und Fahrer nichts helfen, wenn während dem Start ein anderes Fahrzeug einen massiven Crash verursacht:
Ein Mercedes scherte während dem fliegenden Start scharf nach rechts aus und verwickelte mehr als 5 Autos in eine Massenkarambolage, darunter auch Constantin Schöll mit Auto #21. Zum Glück ist Constantin nichts passiert, das Auto war danach jedoch nicht mehr fahrbereit.
Erst nachdem gute 20 Minuten lang die Fahrzeuge geborgen und die Strecke gereinigt wurde, konnte das Rennen fortgesetzt werden.
Doch auch das sollte für Jan Kasperlik (#22) nur kurz währen – er wurde in einen Unfall mit einem anderen Fahrzeug verwickelt und sein Porsche Cayman GT4 718 CS MR wurde ebenfalls so stark beschädigt, dass keine Weiterfahrt möglich war.

Somit endete dieses Wochenende nicht allzu gut für uns – doch wir geben nicht auf!