Bestes Saison-Ergebnis für das Allied-Junior-Team

Die 3. Runde der ADAC GT4 Germany war für das Allied-Racing Team mit Höhen und Tiefen verbunden. Als Führendes Team in 3 Meistershaften, mußte der Rennstall aus Huglfing einen Rückschlag im Kampf um die Fahrerwertung einstecken, konnte aber zeitgleich das beste Ergebnis für seine Junioren Dennis Fetzer und Joel Sturm verbuchen und die Meisterschaftsführung in der Trophy-Wertung ausbauen.

Ein defekter Stoßdämpfer, im Cayman mit der Startnummer 22 gestaltete die Suche nach dem Setup schwierig, welches sich mit Platz 10 für Jan Kasperlik im Qualifying bemerkbar machte.

Chef Ingenieur Christian Schmidt-Gogler: “ Durch das Dämpfer-Problem fehlte uns einfach der komplette Freitag, was nicht so einfach zu komprimieren ist. Aber das Team hat wie immer vorbildlich funktioniert und parallel konkurrenzfähige Setups herausgefahren.“

Dennis Fetzer positionierte das Junioren-Auto im Team auf Rang 8 und die Routiniers aus der Trophywertung belegten den 12 Platz in der Gesamtwertung, welches aus der Trophy-Perspektive die  Poleposition bedeutete.

Jan Kasperlik mußte sein Fahrzeug schon nach der ersten Runde, unfallbedingt abstellen und das Duo Fetzer/Sturm belegten einen hervorragenden 5. Platz im Gesamtklassement des 19-köpfigen, internationalen Feldes.

Die Luxemburger Trophy-Piloten Chris Kosch und Tom Kieffer trugen sich als 3. in ihre Wertung ein.

Im sonntäglichen Rennen katapultierte sich Nicolaj Möller-Madsen beim Start auf die 4. Position, welches von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe quittiert wurde und ein zweites 0-Punkte Resultat mit sich brachte.

Fetzer/Sturm fuhren bis Runde 8 erneut auf die 5 Position vor, verloren aber beim Boxenstopp, durch einen kollisionsbedingten Felgenschaden wertvolle Zeit und vielen auf Rang 14 zurück.
Chris Kosch und Tom Kieffer trugen sich als 13. in die Ergebnislisten ein und behaupteten mit Platz 3 in der Trophy Klasse Ihre Führung an der Tabellenspitze, mit 30 Punkten Vorsprung.

Jan Kasperlik nach dem Rennen: “ Das Junior Auto hat gezeigt was in ihnen steckt – beide sind jetzt schon absolute Top 5 Fahrer. Man muss hier betonen, dass kein Profi/Semi-Profi neben dran sitz wie bei anderen Junior-Fahrern sondern hier wirklich die Junior-Trophy selbst erfahren wird. Die Trophy Jungs Kosch/Kieffer sind stark unterwegs und führen mit 30 Punkten Vorsprung die Trophy Meisterschaft an. Mein Auto #22 schwächelte zwar am Sachsenring aber die Fahrermeisterschaft ist noch nicht verloren – es wird nur ein wenig schwerer als bisher – aber immernoch alles aus eigener Kraft machbar.“

Bereits in der kommenden Woche geht es am österreichischen Red Bull Ring in die nächste Runde, bei welcher die bayrische Mannschaft die nächste Chance hat, um Punkte und Platzierungen zu kämpfen.

 

Bilder: Gruppe C Photography + GT4 Euro Series + Chris Schotanus